“Weit über 20 Mio. Euro”? Bundesliga-Trio jagt Wolfsburg-Juwel

Der bittere Gang in die Zweitklassigkeit hat beim VfL Wolfsburg weitreichende personelle Konsequenzen zur Folge. Ein Torjäger könnte immerhin viel Geld bringen.

Der deutsche U21-Nationalspieler Dzenan Pejcinovic überzeugte in der abgelaufenen Saison wettbewerbsübergreifend mit zwölf Treffern in 34 Pflichtspielen für den VfL Wolfsburg und markierte auch im Relegations-Rückspiel den frühen Führungstreffer. Entsprechend groß ist der Markt für den 1,90 Meter großen Linksfuß.

Wie der kicker berichtet, streckt international vor allem Benfica Lissabon die Fühler nach dem Angreifer aus. Der Youngster tendiert jedoch klar zu einem Verbleib in Deutschland und favorisiert einen Wechsel innerhalb der Bundesliga. Dort haben sich mit Eintracht Frankfurt, dem SC Freiburg und Bayer 04 Leverkusen bereits drei namhafte Klubs in Stellung gebracht.

Hohes Preisschild trotz Abstieg

Einen echten Transfer-Schnapper wird es für die Interessenten jedoch nicht geben. Wie der kicker weiter ausführt, besitzt Pejcinovic in der Autostadt noch einen langfristigen Vertrag bis 2029. Die Wolfsburger Vereinsführung plant eigentlich fest mit dem Sturmtalent für die Mission Wiederaufstieg. Erst bei einem “außergewöhnlichen Angebot”, das laut dem Bericht “weit über 20 Millionen Euro” liegen müsste, wäre der VfL überhaupt gesprächsbereit. Pejcinovic’ Marktwert wird aktuell auf 15 Millionen Euro geschätzt.

Dass absolute Top-Klubs um den Angreifer buhlen, ist keine neue Entwicklung. Bereits vor zwei Jahren soll niemand Geringeres als Pep Guardiola versucht haben, Pejcinovic zu Manchester City zu locken, nachdem dieser in der U19 überragende 31 Tore in 21 Spielen erzielt hatte. Trotz zwischenzeitlicher schwerer Rückschläge durch zwei Mittelfußbrüche und eine Meniskusverletzung – unter anderem während seiner Leihe zu Fortuna Düsseldorf – hat sich der Stürmer nach seiner Rückkehr eindrucksvoll im Profibereich etabliert. Nun steht er vor der Entscheidung, ob er den Wölfen in Liga zwei treu bleibt oder den nächsten großen Karriereschritt wagt.

Der VfL hat derweil bereits einen möglichen Nachfolger im Fokus. Nach übereinstimmenden Berichten sollen die Wolfsburger Gespräche mit Robert Glatzel aufgenommen haben. Der Stürmer-Routinier könnte den HSV ein Jahr vor Vertragsende verlassen. Allerdings wolle sich der 32-Jährige erst entscheiden, wenn feststeht, wer bei den Wölfen künftig als Trainer an der Seitenlinie steht. Verhandlungen zwischen den Klubs wurden offenbar noch nicht aufgenommen.

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